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Eine private Möbelfirma beabsichtigte, ihr bestehendes Möbelhaus in Werl- Büderich umzugestalten und baulich zu erweitern. Um dieses Vorhaben planungsrechtlich abzusichern, wurde vom Rat der Stadt Werl das Verfahren zur Aufstellung eines Vorhaben- und Erschließungsplan eingeleitet.

Für dieses Vorhaben war gem. § 3 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (Nr. 18 der Anlage zum § 3 UVPG) eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich.

Ziel der Studie war es, die Auswirkungen der Planung gemäß § 2 UVPG, insbesondere durch Erweiterung und Umbau des Möbelhauses auf Orts- und Landschaftsbild, Boden, Wasser, Flora und Fauna bzw. Biotoptypen; durch geplanten Nutzungsänderungen auf den Menschen sowie durch verkehrlich bedingte Lärm- und Luftschadstoffimmissionen auf benachbarte Ortslagen / Anwohner, zu ermitteln und zu bewerten.

Darüber hinaus war die planungsrechtliche Einfügung des Vorhabens zu prüfen; mögliche Nutzungskonflikte zwischen Gewerbe-, Industrie- sowie Sondergebieten und den angrenzenden Ortslagen Holtum und Büderich waren planerisch zu bewältigen. Das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung, das auch wesentliche Empfehlungen zu Vermeidungs- und Schutzmaßnahmen sowie zu Minderungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen beinhaltete, wurde in die Abwägung zum Vorhaben- und Erschließungsplan eingebracht.

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